Stadtgeschichte Gifhorn

Urkundlich erwähnt wird Gifhorn erstmalig 1196/97, als eine kleine Siedlung im Mündungswinkel von Aller und Ise gelegen. Hier kreuzten sich zwei wichtige Handelsstraßen, die von Osten nach Westen verlaufende Kornstraße (heute B188), sowie die Salzstraße von Braunschweig nach Lüneburg (heute B4).

1275 erhielt Gifhorn, das schon frühzeitig durch Handel und Handwerk zu wirtschaftlicher Blüte gelangte, das Marktrecht verliehen.
Nach der fast völligen Zerstörung Gifhorns während der Hildesheimer Stiftsfehde 1519 begann in den folgenden Jahren der Wiederaufbau. Aus dieser Zeit stammen heute noch erhaltene Bauwerke, wie der Ratsweinkeller - das ehemalige Rathaus - von 1562, das Kavalierhaus (1540), das Höfersche Haus (1570) sowie weitere Fachwerkhäuser, die - liebevoll restauriert - harmonisch in das moderne Stadtbild eingebunden sind.
Herzog Ernst begann 1525 mit dem Bau des Schlosses, das von 1539 bis 1549 Herzog Franz als Residenz diente. Das Torhaus, das älteste Gebäude mit seinem halbkreisförmigen Giebel, gehört heute ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie die Schloßkapelle (1547) oder das im ehemaligen Kommandantenhaus eingerichtete Historische Museum Schloß Gifhorn. Exponate zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und Naturkunde locken jährlich zahlreiche Besucher an. Die St. Nicolai-Kirche entstand in den Jahren 1734 - 1744 als Barockkirche mit einem reich verzierten Kanzelaltar. Die weit über Gifhorn hinaus bekannte Christian-Vater-Orgel von 1748 zieht mit ihrem Klang begeisterte Zuhörer von nah und fern an.
Neben der historischen Altstadt, einer attraktiven Fußgängerzone verdient eine besondere Erwähnung für den touristischen Bereich der Internationale Mühlenpark Wind- und Wassermühlen-Museum Gifhorn. Dieser sicherlich einmalige Anlage zieht seit 1980 jährlich tausende von Besuchern aus nah und fern an.Auf einem ca. 10 ha großen Freigelände erinnern viele Originalmühlen, unter anderem ein Nachbau der Potsdamer Sanssouci-Mühle, an die Nutzung von Wind- und Wasserkraft in vergangenen Zeiten. Eine Ausstellungshalle mit Mühlenmodellen aus aller Welt - maßstabsgerecht nachgebaut - bildet das Kernstück des Museums.
Aufgrund der guten wirtschaftlichen Infrastruktur ist die Stadt Gifhorn insbesondere seit dem letzten Krieg stark angewachsen. Dies mag daran verdeutlicht werden, daß die Einwohnerzahl der Stadt im Jahr 1939 5.000 betrug, während sie im Jahr 2000 auf 43.000 angewachsen war. Die Stadt hat aber nicht nur eine rasante Einwohnerentwicklung genommen, sondern es ist darüber hinaus gelungen, eine Vielzahl von Gewerbebetrieben in Gifhorn anzusiedeln, die einerseits eine Neuschaffung von Arbeitsplätzen mit sich brachten und andererseits auch Neubürgerinnen und Beubürgern in der Stadt Gifhorn eine neue Heimat gaben.
Neben Handel und Gewerbe sollte auch auf das umfangreiche kulturelle Angebot hingewiesen werden. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen des Kulturvereins Gifhorn im Kulturzentrum seien insbesondere erwähnt die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen, wie die Schlossfestspiele im Rahmen des Kultursommers, die Schlosskonzerte, das Schützenfest, der Pflanzen- und Gartenmarkt, der Weihnachtsmarkt sowie die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Veranstaltungen "Feuer und Wasser live" und natürlich das Altstadtfest. Gerade dieser Mix aus lebendigen, modernen, abwechslungsreichen aber auch traditionellen Veranstaltungen macht den Reiz dieser Feste aus.

Virtueller Stadtrundgang:



Vereinsabend

jeden Donnerstag

Jugend ab 17:15 Uhr

Erwachsene ab 19:00 Uhr

 

Interessierte sind immer herzlich Willkommen!


Spiellokal

Jugendbegegnungsstätte

Ludwig-Jahn-Str. 10

38518 Gifhorn

 


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